Abomodell? im Prinzip nein Danke

Allgemeine rubiTrack Themen in deutscher Sprache.
User avatar
Lost Highway
Posts: 77
Joined: Mon Jan 03, 2011 4:19 pm
Location: Nordland

Re: Abomodell? im Prinzip nein Danke

Post by Lost Highway »

Hallo Kindler,

vielleicht liegt das Problem grundsätzlich in diesem "neuen" Modell: Ich persönlich will einfach nicht jährlich "mieten".
Würde die neue Version von rubiTrack 60€ kosten, dann würde ich den Download noch heute Nacht starten. Aber auf keiner
Fall für 30€ p.A. Das wollte ich bei Microsoft nicht und auch nicht bei WISO. Beides tolle Firmen, aber ohne mich.

Vielleicht denkt Markus noch einmal über eine Alternative nach. Schaden würde es ja wohl nicht, oder?

Viele Grüße Highway
k1ndler
Posts: 50
Joined: Sun Aug 07, 2011 1:00 pm

Re: Abomodell? im Prinzip nein Danke

Post by k1ndler »

@Struan: Wir verstehen uns schon. Die Sache ist halt die dass der Entwickler den Preis vorgeben muss den er braucht um seine Kosten zu decken und evtl. noch etwas zu verdienen. Ich denke auch mit dem neuen Preis ist Markus weit davon entfernt mit dem Ferrari zum golfen zu fahren. :)

@Highway: Das ist schon so, Abo-Modelle sind wenig beliebt. Ich habe da ja auch meine Vorbehalte.
Die Kaufversion müsste aber wohl realistischerweise dann eher über die 3.5 Jahre gerechnet werden, was dann zugegeben schon ein rechter Betrag ist obwohl es verglichen mit dem Abo schlussendlich aufs selbe rauskommt.
Bei Office bin ich absolut bei dir, da benutze ich ebenfalls die Kaufversion und werde wohl abspringen wenn es nur noch Office365 geben wird. Für mich hat Rubitrack aber eine ganz andere Emotionalität als Briefe schreiben und Tabellenkalkulation.
Da bin ich dann halt bereit mitzugehen und die „Ausnahme“ zu machen. Prinzipien in Ehren, aber einfacher/angenehmer machen diese das Leben für mich dann halt auch nicht. Aber erstmal nachdenken statt blind jeden Subscribe-Button zu drücken ist ja auch schon mal etwas.
Wohl lassen sich Abo-Modelle eh kaum aufhalten und wir sind möglicherweise die letzte Generation die noch SW gekauft hat.
Für unsere Nachfahren wird mieten wohl einfach Standard sein, ob das nun gut oder schlecht ist sei dahingestellt.

Ich habe mir gestern noch ein anderes Gedankenspiel gemacht: Wenn mir ein Kollege etwas wie Rubitrack programmiert und als Gegenleistung einfach nur einmal im Monat zum Bier eingeladen werden will dann schlage ich umgehend ein und bin überzeugt den Deal meines Lebens gemacht zu haben.

Nun aber machte ich mir erst Gedanken ob ich da mitgehen soll. Irgendwie merkwürdig …
User avatar
Lost Highway
Posts: 77
Joined: Mon Jan 03, 2011 4:19 pm
Location: Nordland

Re: Abomodell? im Prinzip nein Danke

Post by Lost Highway »

Hallo K1ndler,

wenn man es nur auf die nackten Zahlen runter bricht, hast Du vermutlich recht. Es ist aber tatsächlich so, dass ich einfach nicht bereit bin
überall eine Miete zu bezahlen. Schließlich versucht auch jeder ein Haus zu kaufen und nicht sein Leben lang zu mieten. Genauso kaufe ich meine DVD's,
meine CD's und Bücher und ich habe entsprechend auch kein Abo bei Netflix.
Ich gebe Dir auch in dem Punkt recht, dass wir vermutlich die letzte Generation sind, die Dinge noch kaufen kann. Auch die Auto-Industrie plant ja schon für unterschiedliche Leistungen eines Wagens zusätzlich eine Miete zu erheben. Ich werde mich aber aus genau diesen Gründen gegen die Abo-Modelle
wehren so lange ich kann und vielleicht merke ich nach dem nächsten Betriebssystem-Wechsel von Apple, dass ich auch ohne Software-Analysen und einer Garmin Sportuhr laufen kann. Das würde mich gar nicht wundern.

Viele Grüße Highway
mtb_bash
Posts: 5
Joined: Thu Aug 26, 2010 12:48 pm

Re: Abomodell? im Prinzip nein Danke

Post by mtb_bash »

Vorneweg, ich habe das Abomodell abgeschlossen. Ich bin nach wie vor begeisterter Rubitrack Benutzer.
Ausserdem kaufe ich seit Jahren immer die neuste Version. Oft sogar ohne vergünstigten Updatepreis, da die Vertriebskanäle über all die Jahre mehrmals geändert haben. (Apple AppStore, direkter kauf im Rubitrack Store...)
Das ich für eine neue Version einen Preis bezahle, welcher unter Umständen ohne Update Reduktion angeboten wird, sehe ich als okay an. Es geht ja wie gesagt um Entwicklungskosten.
mspoettl wrote: Wed Aug 11, 2021 6:03 am Das ist alles eine Frage von wie-lange-kann-ich-umsonst-arbeiten? Die 3,5 Jahre heißen netto für uns €8,3 pro Jahr für uns. Bei Upgrades ist es nur die Hälfte, also €4,15 pro Jahr.
...aber..

Jedoch innerhalb einer Version gab es selten wirklich neue Funktionen und die vorhandenen Updates (welche jetzt auch nicht wirklich sehr häufig bereit gestellt wurde) haben hauptsächlich Fehler in der Software behoben. Von daher bin ich der Meinung, dass du das nicht auf 3.5 Jahre herunter rechnen darfst. Man bezahlt initial für eine Version und hat entsprechend auch Anspruch darauf, dass Fehler kostenlos nachträglich behoben werden. Wie gesagt, mit neuen Funktionen sehe ich das anders und dafür soll und darf man auch gerne was zusätzliches verlangen.

Ich sehe die 30.-/Jahr nicht als übertrieben an und ich bin auch bereit das zu zahlen. Ich erwarte da aber auch in Zukunft eine Gegenleistung. Das heisst, wenn ich in 1-2 Jahren an dieser Stelle keine wirklichen Verbesserungen erkennen kann und im Prinzip nur Fehlerkorrekturen nachgeliefert werden, dann sieht die Sache wieder anders aus und ab diesem Zeitpunkt muss ich das Abomodell hinterfragen.
dieben
Posts: 3
Joined: Sun May 06, 2018 4:27 pm

Re: Abomodell? im Prinzip nein Danke

Post by dieben »

Wenn es ja jetzt die iPhone Version gegeben hätte mit der man direkt wieder die Daten von Garmin laden könnte, wäre ich dazu evtl. bereit. Diese ganze WiFi Aktion ist doch wieder abhängig ob mein Mac in der nähe steht, nur schleppe ich diesen nicht mir in den Urlaub oder wenn wir mehrere Tage Touren fahren. Sollte sich Markus noch mal überlegen, ging ja früher unter rubiTrack 3 und 4 auch.
harrylange
Posts: 1
Joined: Wed Dec 18, 2019 10:49 am

Re: Abomodell? im Prinzip nein Danke

Post by harrylange »

Hi Markus,

habe prinzipiell auch Verständnis für das Ganze aber mich würden auch zwei Dinge interessieren: a) bleibt rubitrack5 weiter bestehen für jemand wie mich der es sich gekauft hat und b) kann man seine kompletten Daten als Datei exportieren falls man doch nicht mehr weiter das Abo nutzen will aber seine Daten als Andenken behalten möchte? Ich bin ja auch schon seit Jahren dabei und solange ich leistungsorientiert trainiere bleibe ich auch sicher weiterhin dir treu. Dennoch währe es schön wenn man seine Daten sichern könnte.

Natürlich würde ich mich sehr freuen wenn man eines Tages von Garmin connect auch die Gewichtdaten übernehmen kann oder geht das mittlerweile über Health? Ich kämpfe momentan noch mit der Synchronisation weil ich irgendwie Daten doppelt kriege. Ich will eigentlich auf dem Mac (Hauptbearbeitung) dieselben Sachen wie auf der App haben und wenn ich doch mal ein Training mit der App aufnehme währe ein Autosync zum Mac natürlich toll. Als fast blinder Mensch ist für mich die Arbeit am Mac da einfacher aber die Record Funkton der App ist schon genial und wenn man das dann alles auf dem Mac nachbearbeiten kann.

Liebe Grüße
Harry
Harry Lange
winternight
Posts: 14
Joined: Thu Feb 13, 2014 11:43 am

Re: Abomodell? im Prinzip nein Danke

Post by winternight »

Bei mir war das Abomodell auch initial ein: Nein, Danke!

Die Überlegungen in diesem Thread stimmen mit Sicherheit alle und da ich ein großer Fan von rubiTrack bin, wird mir nichts anderes übrig bleiben, als das Abo zu nehmen. Ein (Upgrade) Fixpreis von 59,99€ oder sogar 64,99€ wäre mir allerdings deutlich lieber gewesen. Zumindest wäre es toll, die Wahl zwischen Abo und Fixpreis zu haben.

Wie @mtb_bash aber schon geschrieben hat, erwarte ich aber bei einem Abo auch kontinuierlich neue Features und nicht nur alle ~3 Jahre in einer neuen Major Version.
mwalimu
Posts: 14
Joined: Thu Feb 15, 2018 2:05 pm

Re: Abomodell? im Prinzip nein Danke

Post by mwalimu »

So ich hab nun etwas mit der Version gespielt. Ich finde für mich kaum, eigentlich keine wirklichen Gründe, für das Abo im Vergleich zur Vorgängerversion. Ja gut ich hatte mal nach der Konfigurierbarkeit der Farben in den einzelnen Graphen gefragt. Die Möglichkeit ist nun vorhanden, aber dafür jährlich zahlen???? Ich finde keinen wirklichen Mehrwert zu Version 5 die mir das Abo rechtfertigt. Ich bleibe bei Version 5. Wenn dann die Version nicht mehr läuft (irgendwann kommt ja ein Mac mit M1 irgendwas oder M2 oder M3 ....) dann muss ich mir eine alternative suchen.

Schade drum, aber so ist die Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage und Angeblich hat der Verbraucher die Macht, wird mir immer gesagt, ich glaub das leider nicht. Wo sind die günstigen E-Autos die Nachgefragt werde .... Anderes Thema

Duck und weg. Allen ein schöne Zeit gesund bleiben!!
Struan73
Posts: 8
Joined: Tue Aug 14, 2012 8:03 am

Re: Abomodell? im Prinzip nein Danke

Post by Struan73 »

Bevor ich auch zuviel schreibe: Eine Sache würde ich Markus und den Entwicklern noch mitgeben, weshalb ich das Abo-Modell wirklich kritisch finde. Ich stecke wirklich Zeit in Rubitrack. Es ist für mich mein Lauf-/Radtagebuch. Ich habe Daten aus den letzten 17 Jahren in dem System. Wenn ich mich entschließe das Abo nicht mehr fortzuführen - oder schlimmer - das Abo nicht mehr angeboten wird, da es das Unternehmen nicht mehr gibt, ist all meine Arbeit verschwunden. Ohne Abo gibt es nur noch die Weltkarte und keinen Zugriff mehr auf die Einzelaktivitäten.

Vielleicht wäre ein Hybrid-Modell da doch besser: Einen Festbetrag für die Basisfunktionalität und ein Abo für die Add-On Funktionen. Aber das sind nur meine 2 Cents.
denisacm
Posts: 15
Joined: Tue Feb 07, 2012 11:51 am

Re: Abomodell? im Prinzip nein Danke

Post by denisacm »

Zunächst einmal ein großes Dankeschön an Markus für die Entwicklung von Rubitrack, er hat mir viele Jahre lang gut bedient.

Meines Erachtens hätte man mit der Version 6 einen anderen Weg einschlagen können, der leider den Abschluss eines Abonnements anstelle eines Einzelpreises vorsieht.

Das eigentliche Problem der fehlenden Vergütung für den Entwickler hätte vielleicht durch eine Erhöhung der Kundenzahl gelöst werden können.

Nehmen wir den Fall von Affinity Photo und seine andere Software, die sehr erfolgreich sind, seit Photoshop das Abonnementmodell durchsetzen wollte.

Auf persönlicher Ebene ermöglicht mir Rubitrack, meine Kondition Vorbereitung zu verwalten und meine Fitnessspitzen für Laufwettbewerbe zu planen. Außerdem kann ich so Überlastungen und Verletzungen vermeiden. Jeden Tag wird über alles berichtet, über das Empfinden nach dem Training, die Präzision der Schmerzarten, die Analyse und Effizienz der verschiedenen Ansätze zur Leistungsoptimierung, die Ernährung, die Auswirkungen des Höhentrainings usw. Ich betreibe zwischen 15 und mehr als 25 Stunden Multisporttraining pro Woche. All dies wird mit äußerster Akribie durchgeführt und hat viel Zeit in Anspruch genommen, um in Rubitrack registriert zu werden.

Die Natur und meine Ausdauer haben mich verwöhnt und mir ermöglicht, in den letzten 15 Jahren viele regionale Rennen und CH-Meisterschaften zu gewinnen. Viele Läufer bitten mich daher um Ratschläge für ihre Vorbereitung. Ich bin immer wieder überrascht, dass fast niemand Rubitrack kennt. Ich versuche immer, sie davon zu überzeugen, es für ihre Zubereitung zu verwenden.

Die Software hat großes Potenzial, sie braucht nur einige Verbesserungen, wie z. B. anpassbare Testprotokolle, die auf die Uhr exportiert und zur Analyse importiert werden können. Bessere Split-Analysefunktionen, um bei jeder Übung getrennte Daten für intensive Phasen und Erholung zu erhalten. Ein separater Kalender für Trainingspläne. Verwaltung des Heimtrainers, Routenplanung auf der Karte, usw.

Mit einigen Verbesserungen in Bezug auf die sportliche Leistung, plattformübergreifend, einer viel besseren Sichtbarkeit im Web und durch Sportbotschafter könnte die Software zu einem Must-Have gegen die Konkurrenz der Online-Anwendungen werden und die Zahl der Nutzer und den Gewinn für Markus enorm steigern. Eine Win-Win-Situation.

Die Möglichkeit, zusätzlich zu einem Abonnement auch eine feste Lizenz zu erwerben, ist von entscheidender Bedeutung. Viele haben mehrere hundert Stunden in die Erstellung ihrer persönlichen Informationen in Rubitrack investiert. Ich bin einer von ihnen. Die Zeit vergeht für uns alle viel schneller, als wir denken. Wenn ich auf die Abonnementversion umsteige, wenn ich nicht mehr laufe, habe ich nicht mehr die Möglichkeit, gelegentlich in meinem Archiv zu stöbern, um freiwillig den Jugendlichen meines Leichtathletikvereins zu helfen. Der Austausch positiver und negativer Erfahrungen mit anderen bringt die Dinge positiv voran. Es ist schade.

Ich wünsche Ihnen allen viel Glück und beste Grüße. Denis


Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator


D’abord un grand merci à Markus d’avoir conçu Rubitrack, il me rend service depuis de nombreuses années.

Je pense qu’une autre route aurais pu être prise avec la version 6 qui malheureusement oblige de contracter un abonnement en lieu et place d’un prix unique.

Le problème réel du manque de rémunération pour le développeur aurait peut-être pu être résolu par l’augmentation du nombre de clients.

Prenons le cas d’Affinity Photo et ses autres applications qui ont un grand succès depuis que Photoshop a voulu imposer le modèle d’abonnement.

A titre personnel, Rubitrack me permet de gérer ma préparation physique, planifié mes piques de forme pour les compétitions de course à pied. Cela me permet également d’éviter des surcharges et les blessures. Tout est notifié chaque jour, sensation après les séances d’entraînement, précision sur les types de douleur, analyse et efficacité sur les différentes approches pour optimiser la performance, nourriture, effet des entraînements en altitude, etc. J’accompli entre 15 et plus de 25h d’entraînement par semaine en multisport. Le tout est fait avec une minutie extrême et a demandé beaucoup de temps à être inscris dans Rubitrack.

La Nature et ma persévérance m’on gâté, et m’ont permis de remporter de nombreuses courses régionales et en championnat CH depuis une 15ène d’années. De ce fait énormément de coureurs me demande des conseils pour leur préparation. Je suis toujours aussi surpris que quasiment personne ne connait Rubitrack. J’essaie toujours de les convaincre de l’utiliser pour leur préparation.

Le logiciel a un très grand potentiel, il lui manque quelques améliorations, comme par exemple des protocoles de test personnalisables qu’ils sont exportables sur la montre puis importés pour analyse. De meilleures fonctions d’analyse des fractionnés pour avoir des données séparées entre les phases intensives et la récupération dans chaque exercice. Un calendrier séparé pour les plans d’entraînements. Gestion des home-trainer, planifications des itinéraires sur la carte, etc.

Avec quelques améliorations dirigées vers la performance sportive, le multiplateforme, une bien meilleure visibilité sur le web et par l’intermédiaire d’ambassadeurs sportif, le logiciel pourrait devenir incontournable face à la concurrence des applications en ligne et augmenter énormément le nombre d’utilisateur et les bénéfices pour Markus. Une situation Win Win.

L’alternative d’avoir une licence fixe en plus d’un abonnement est vitale. Beaucoup ont investi plusieurs centaines d’heures à écrire leurs informations personnelles dans Rubitrack. J’en fais partie. Le temps passe beaucoup plus vite que l’on pense pour nous tous. En passant sur la version en abonnement quand je ne courrais plus, je n’aurai plus la possibilité de replongé occasionnellement dans mes archives pour aider bénévolement les jeunes de mon club d’athlétisme. Partager ses expériences positives et négatives avec les autres fait avancer positivement les choses. C’est vraiment dommage.

Je souhaite bonne continuation à tous, meilleures salutations. Denis
Post Reply